These Auswirkung Omicron Mutante

Die Auswirkungen der Omicron Welle für Deutschland sind auf Basis medizinischer Studien im Moment (Stand 28.12.2021) noch nicht stabil abzuschätzen.

Welche Daten stehen sonst zur Verfügung? Wenn auch die Lage in Südafrika nicht vergleichbar sein mag (Gesundheitssystem, Altersstruktur usw.), so kann doch ein Vergleich der Auswirkung der „Delta-Welle“ mit der dort bereits weitgehend durchgelaufenen „Omicron-Welle“ wichtige Erkenntnisse liefern.

Vergleich Covid19-Neuinfektionen und Todesfälle in Südafrika (Stand 27.12.21; Quelle google „corona statistik“ auf Basis Johns Hopkins University)

In Kürze können entsprechende Daten aus dem stärker von Omicron betroffenen Großbrittannien ebenfalls Erkenntnisse liefern.

Update 12.1.2022: Neueste Daten aus dem UK zeigen, dass der Scheitelpunkt der Omikron-Infektionswelle – nach ca. 4 Wochen – überschritten scheint. Dies entspricht ungefähr der Omikron-Entwicklung in Südafrika.

Vergleich Covid19-Neuinfektionen und Todesfälle in UK (Stand 12.01.22; Quelle google „corona statistik“ auf Basis Johns Hopkins University)

Die Zahl der Todesfälle steigt (wie auch nach vorangehenden Mutanten) knapp 3 Wochen später an – allerdings im Vergleich zur Infektionszahl längst nicht so steil wie noch bei der Delta-Welle. Folgende These kann weiter aufrecht erhalten werden:

These zur Auswirkung der Omicron Mutante: Bzgl. der resultierenden Todesrate  erscheint die Auswirkung der stark infektiösen Omincron Variante deutlich weniger gravierend als die des Virus während der Delta-Welle.

Der Scheitelpunkt der Omikron-Infektionswelle in Deutschland (Maximum 7-Tage-Inzidenz) wäre demgemäß gegen Ende Januar 2022 zu erwarten. 

Teilweise wird bereits diskutiert, ob die – relativ „harmlose“ – Omicron-Variante nicht eine gute Chance für eine „natürliche Immunisierung“ darstellen könnte.

Update 21.1.2022: Daten des RKI zu den letzten 4 Wochen Omikron-Auswirkungen (KW51/2021 bis KW02/2022)* zeigen eine nach wie vor hohe Anzahl geimpfter bzw. geboosterter Betroffener. Nicht nur in der Kategorie symptomatischer Fälle, sondern auch unter Hosptalisierten und Intensiv-Patienten und Vestorbenen findet sich ein rel. hoher Anteil Geimpfter. So waren von insgesamt 27 Verstorbenen 11 ungeimpft, 8 grundimmunisiert und 8 sogar geboostert.

*die Beibehaltung des Zeitraums aus dem Vorbericht vom 13.1.22 auf der u.g. Abb. stellt einen redaktionellen Fehler seites RKI dar (vgl. Wochenbericht 20.1.22, S. 27 unten und den Bericht der Vorwoche, S. 25-26).

Auszug RKI-Wochenbericht 20.1.22: Omikron-Fälle nach Impfstatus (symptomatisch/hospitalsiert/intensiv/verstorben) aus KW51/2021-KW02/2022

Da Omikron erst seit KW01/2022 im wirklich großen Maßstab in Deutschland aufttritt, sind die Zahlen allerdings noch mit Vorsicht zu interpretieren.

Weiter zu den Thesen zur Effizienz der 2G-Regelungen bzw. zur Strategie Corona These Effizienz Impf-Maximierung einer Impfquoten-Maximierung, insbesondere auch vor dem Hintergrund einer mutmaßlich rel. schwachen Impfwirkung bei Omikron.