Corona-Hilfe KMU

Die gesundheitlichen und ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie sind global noch nicht abzuschätzen, jedoch ist klar, dass die Wucht des wirtschaftlichen Stilstands auch KMU trifft und branchenübergreifend stattfindet. Folgend einige nützliche Informationen, wie speziell KMU im Bundesland Brandenburg sich finanzielle Unterstützung und somit kurzfristig liquide Mittel sichern können.

Zunächst ein Link zu einem Interview, welches kürzlich im RBB ausgestrahlt wurde. Zur aktuellen Lage wird Jörg Steinbach (Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg) und Bernd Armin Schmidt (Bereichsleiter Förderbereich Kreditprogramm Infrastruktur der Investitionsbank des Landes Brandenburg) interviewt. Sie geben u.a. wichtige Auskünfte, insbesondere für KMU, zum Ablauf der Wirtschaftshilfe: „Brandenburgs Wirtschaft ächzt unter Corona-Pandemie“ .

Der Start der Soforthilfe beginnt am Mittwoch (25. März 2020, 9:00 Uhr).

Bei der Soforthilfe handelt es sich um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss der aus Gründen der staatlichen Fürsorge des Landes Brandenburg zum Ausgleich von Härten im Zusammenhang mit der Corona-Krise jetzt für die erste Zeit zur Verfügung stehen.

Folgende Unterlagen werden zur Antragstellung benötigt:

  • Handelsregisterauszug oder vergleichbare Unterlagen,
  • Gewerbeanmeldung,
  • Kopie des Personalausweises,
  • Lohnjournal oder gleichwertige Unterlagen für Erwerbstätige/Beschäftigte,
  • Formular „Erklärungen über bereits erhaltene bzw. beantragte „De-minimis“-Beihilfen.

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträg:

  • bis zu 5 Erwerbstätige bis zu 9.000 EUR
  • bis zu 15 Erwerbstätige bis zu 15.000 EUR,
  • bis zu 50 Erwerbstätige bis zu 30.000 EU
  • bis zu 100 Erwerbstätige bis zu 60.000 EUR.

Die entsprechende Presseerklärung bzw. weitere Informationen sind online abrufbar unter:

https://www.ilb.de/de/covid-19-aktuelle-informationen/aktuelle-unterstuetzungsangebote/

und unter:

https://www.ilb.de/de/presse/pressemitteilungen/archiv-2020/pressemitteilung-2020_1162823.html